Warnstreik bei der Hellmut Schmid Spedition
von Pressemitteilung (Kommentare: 0)
Warnstreik bei der Hellmut Schmid Spedition: Deutliches Signal der Belegschaft
Mit einem deutlichen Warnsignal haben die Beschäftigten der Hellmut Schmid Spedition in der Nacht vom 22. auf den 23. März 2026 ihren Unmut über die fehlende Gesprächsbereitschaft der Geschäftsführung gezeigt. Von Sonntag, 22. März, 22:00 Uhr, bis Montag, 23. März, 10:00 Uhr, legten zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer in Karlsruhe, Stuttgart, Offenbach und Gustavsburg ihre Arbeit nieder.
Rund 40 Tankwagen blieben stehen – etwa 20 davon in Karlsruhe sowie weitere 20 an den Standorten Gustavsburg und Offenbach. Insgesamt beteiligten sich rund 90 Prozent der Belegschaft, wodurch der Fahrbetrieb in eineinhalb Schichten nahezu vollständig zum Stillstand kam.
Viele Kolleginnen und Kollegen nutzten die Gelegenheit, sich der Gewerkschaft anzuschließen und damit ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Entschlossenheit zu setzen.
Hintergrund des Warnstreiks ist, dass die Arbeitgeberseite bislang jegliche Aufnahme von Verhandlungen über einen Tarifvertrag abgelehnt hat. Trotz wiederholter Einladungen und Aufforderungen verweigert das Unternehmen bislang den Dialog mit der Gewerkschaft und den Beschäftigten.
Die Gewerkschaft sieht den Warnstreik daher als klares Signal an die Geschäftsführung, endlich Verantwortung zu übernehmen und den Beschäftigten den längst überfälligen Schritt zu fairen und verbindlichen Tarifverhandlungen zu ermöglichen.
V.i.S.d.P. Waldemar Burgardt
Vorsitzender Regionalverband Süd