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Am 10. und 11. April 2026 hat die Gewerkschaft Transport & Logistik (GTL) einen zweiten Warnstreik durchgeführt. Hintergrund sind weiterhin ausbleibende ernsthafte Tarifverhandlungen. Mehr zum Verlauf und den Hintergründen lesen Sie hier.
Warnstreik bei der Hellmut Schmid Spedition
In der Nacht vom 22. auf den 23. März 2026 haben die Beschäftigten der Hellmut Schmid Spedition mit einem Warnstreik ihren Unmut über die fehlende Gesprächsbereitschaft der Geschäftsführung klar zum Ausdruck gebracht. Von Sonntag, 22:00 Uhr, bis Montag, 10:00 Uhr legten zahlreiche Fahrer*innen in Karlsruhe, Stuttgart, Offenbach und Gustavsburg die Arbeit nieder. Rund 40 Tankwagen blieben stehen – etwa 20 in Karlsruhe sowie weitere 20 in Gustavsburg und Offenbach. Insgesamt beteiligten sich rund 90 % der Belegschaft, der Fahrbetrieb kam über eineinhalb Schichten nahezu vollständig zum Stillstand. Die Botschaft ist eindeutig: Endlich verhandeln und den Weg zu fairen, verbindlichen Tarifverhandlungen öffnen.
EuGH: Sammelfahrten zwischen Stützpunkt und Einsatzort sind Arbeitszeit – auch die Rückfahrt
Der EuGH stellt klar: Von Arbeitgebern organisierte Fahrten zwischen Stützpunkt und Einsatzort sind Arbeitszeit – in beide Richtungen. Was das für Planung, Erfassung und Vergütung bedeutet und wo die Grenze zum privaten Arbeitsweg verläuft, fassen wir hier für euch zusammen.
Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die Logistikbranche
Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten erschwert weltweit die sicheren Transportwege. Umfahrungsrouten, steigende Energiekosten und zusätzliche Sicherheitsrisiken führen zu massiven Belastungen für Kolleginnen und Kollegen in der Transport- und Logistikbranche.
Während Unternehmen ihre Routen anpassen, stemmen unsere Mitglieder längere Einsatzzeiten, unplanbare Schichten und zusätzlichen Druck im täglichen Arbeitsablauf. Als Gewerkschaft Transport & Logistik (GTL) fordern wir deshalb klare Sicherheitsmaßnahmen, faire Arbeitsbedingungen und eine Entlastung der Beschäftigten.
Transport & Logistik am Limit – warum politische Forderungen an der Realität vorbeigehen
Die politische Forderung nach „Mehrarbeit“ ignoriert die Realität im Transportgewerbe. Unsere Branche ist längst am Limit — und genau deshalb setzt sich die GTL für faire Bedingungen, echte Entlastung und starke Interessenvertretung ein. Warum wir wachsen und wofür wir kämpfen, erklären wir im neuen GTL‑Statement.